Der Kölner Schulranzenhersteller Fond Of richtet sich strategisch neu aus. Nach der Trennung von der Lifestylemarke Pingpong ist es das Ziel, das Kerngeschäft rund um Familienprodukte weiter auszubauen.
Der Kölner Hersteller Fond Of will sich künftig konsequent auf sein Familiengeschäft konzentrieren. Das berichten die Verantwortlichen in einem Artikel der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Mit der Trennung von der Marke sollen Ressourcen frei werden, um das Wachstum in den Kernkategorien Schulranzen, Kinderschuhe und Familienprodukte voranzutreiben. Inzwischen ist ein Käufer für Pingpong gefunden: Kapten & Son wird die Marke weiterführen.
Nach Angaben von Fond Of-Geschäftsführer Oliver Burger hat sich der Strategiewechsel bereits positiv ausgewirkt. Im Geschäftsjahr 2025/26 wuchs der Umsatz wieder um mehr als fünf Prozent auf rund 131 Mio. Euro. Besonders dynamisch entwickelte sich die Kinderschuhmarke Affenzahn, die inzwischen rund ein Drittel des Gesamtumsatzes erwirtschaftet und damit auf Augenhöhe mit den Schulranzenmarken Ergobag und Satch liegt.
Im Schulranzenmarkt verschärft sich unterdessen der Wettbewerb. Neben dem langjährigen Konkurrenten Scout tritt inzwischen auch Step by Step, die Schulranzenmarke des Zubehörherstellers Hama, zunehmend in Erscheinung. Trotz des wachsenden Wettbewerbs sieht Fond Of weiteres Potenzial. Das Unternehmen setzt dabei auf langlebige Produkte, hochwertige Materialien und die konsequente Ausrichtung auf Familien als Kernzielgruppe.