„Der konsumige Mix aus trendigen Flagship-Stores, Kaufhäusern und angesagten Filialisten sorgt für ein sehr vielfältiges und attraktives Angebot. Deshalb ist es nicht überraschend, dass die Kaufinger Straße mit einer Frequenz von 12.991 Passanten pro Stunde ihren ersten Platz verteidigen konnte. Allerdings ist der Kampf in der Spitzengruppe immer sehr eng und wird jedes Jahr wieder aufs Neue ausgefochten“, erläutert Christoph Scharf, Geschäftsführer BNP Paribas Real Estate Retail Services. Auf Rang zwei folgt wie im Vorjahr die Kölner Schildergasse mit 11.902 Passanten.
Zwei Positionen verbessert hat sich die Bahnhofsstraße in Hannover, die mit einer Frequenz von 11.329 Passanten auf dem Bronzeplatz landet. Nur knapp dahinter auf Rang vier platziert sich die Frankfurter Zeil mit 11.286 gezählten Passanten, die damit eine Position gegenüber 2013 verloren hat. Komplettiert wird das Führungsquintett von der Neuhauser Straße in München (10.810). Damit ist die bayrische Landeshautstadt der einzige Standort mit zwei Shoppingmeilen unter den Top 5.
„Damit haben es vier Städte, die im vergangenen Jahr zu den fünf meist frequentierten Einkaufsstraßen gehörten, auch dieses Jahr wieder in die Spitzengruppe geschafft. Dies ist schon ein klares Indiz dafür, dass trotz leichter Positionsverschiebungen aufgrund äußerer Einflüsse, wie dem Wetter, besonderen Veranstaltungen oder kleineren Baustellen, die grundsätzliche Beliebtheit und Frequenz der wichtigsten Straßenzüge im zeitlichen Verlauf recht stabil ist. Für Einzelhändler und Mieter steht damit durchaus ein solides Instrument für Standort- und Investitionsentscheidungen zur Verfügung“, erklärt Scharf.
Unterstrichen wird diese Aussage auch durch die weitere Platzierung in den Top 10. Auf den nächsten Rängen liegen die Hohe Straße in Köln (10.664), die Hannoveraner Georgstraße (9.824), der Westenhellweg in Dortmund (8.474), die Berliner Tauentzienstraße (8.036) sowie die Königstraße in Stuttgart (7.949).