Gabor schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Umsatz von 322 Mio. Euro für alle Marken und Lizenzen ab. Das entspricht einem minimalen Minus zum Vorjahr, als 325 Mio. Euro umgesetzt wurden. Auch die Umsatzmenge ist leicht von 6,7 Mio. Paar auf 6,5 Mio. Paar gesunken. Der Exportanteil konnte von 45% auf 50% ausgebaut werden. Die Zahl der Mitarbeitenden blieb mit rund 2.700 auf Vorjahresniveau. Wie 2022 arbeiteten davon rund 400 in Deutschland und 2.300 in Portugal und der Slowakei.
Mit Hinblick auf schwierige Rahmenbedingungen bewertet Gabor die stabilen Werte als Erfolg. „Nachdem wir 2022 um 25% zugelegt hatten, konnten wir unser Umsatzniveau trotz der ungünstigen äußeren Rahmenbedingungen 2023 halten. Das Geschäft in Deutschland war aufgrund vieler Schließungen im Handel und der zurückhaltenden Konsumstimmung rückläufig, was wir im Export jedoch zum Teil kompensieren konnten“, fasst CEO Stefan Blöchinger zusammen: „Erfreulich entwickelte sich unser Online-Marktplatz, der entgegen dem negativen E-Commerce-Gesamtmarkt deutlich wachsen konnte. Auch das Geschäft in unseren eigenen Retail Stores legte spürbar zu. Das sind klare Zeichen, dass unsere Marken gut funktionieren.“
Der Fokus in 2024 liegt für Gabor auf der konsequenten Umsetzung der Wachstumsstrategie. „Das Jahr wird viele Weichenstellungen bringen, die uns den Weg für zukünftiges Wachstum ebnen werden“, so Stefan Blöchinger.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels war fälschlicherweise die Rede von 6,2 Mio. statt 6,5 Mio. Paar Schuhen. Die Stelle wurde korrigiert.