Dabei legte das Geschäft mit der Kernmarke Gabor um 3,2% auf 189,4 Mio. Euro zu. Die Gabor Footwear GmbH mit der Marke Camel Active erzielte 18,1 Mio. Euro. Den Rest steuerten die Lizenzen für Handtaschen, Hausschuhe und Schuhpflege bei.
Die verkaufte Menge blieb laut Gabor annähernd konstant bei insgesamt 5,4 Mio. Paar, 4,9 Mio. Paar davon wurden mit der Marke Gabor abgesetzt.
Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich leicht auf 3.214.
Mit diesem Ergebnis ist man bei Gabor zufrieden. Angesichts des schwierigen Marktumfeldes in Deutschland und der weiter angespannten Situation in einigen wichtigen Exportmärkten, wie z.B. in Russland oder in der Schweiz, sei die Entwicklung als sehr positiv zu bewerten.
Für das zweite Halbjahr erwartet man in Rosenheim eine leichte Eintrübung, die im Wesentlichen auf eine geringere Erstorder der Herbst-/Winterkollektion im Kernmarkt Deutschland zurückzuführen sein dürfte. Der Export habe jedoch das Ergebnis gestützt und die Folgen des schwächeren britischen Pfundes dürften sich laut Gabor erst in 2017 zeigen.
Achim Gabor, Vorstandsvorsitzender des Schuhherstellers, zeigt sich optimistisch: „Wir werden mit innovativen Kollektionen, neuen Sportschuhgruppen und zukunftsgerichteten Vertriebs- und Marketingkonzepten unseren Händlern ein verlässlicher und gleichzeitig innovativer Partner sein. So sind wir zuversichtlich, an das hohe Niveau der letzten Jahre anknüpfen zu können.“