„Für uns als Händler ist der neue Termin gut”, erklärt Görtz-Geschäftsführer Thorsten Hermelink im Gespräch mit schuhkurier. Das Einkaufsteam habe die Möglichkeit, sich detailliert mit den Kollektionen auseinanderzusetzen. „Die frühe GDS ermöglicht systematischeres Arbeiten”, ergänzt Görtz-Geschäftsführer Christian Moritz. Im Fokus stehe klar die Information sowie der Meinungs- und Erfahrungsaustausch mit den Industriepartnern.
BDSE-Präsidentin Brigitte Wischnewski hat einen „außergewöhnlich guten Eindruck” von der Schuhmesse gewinnen können. „Ich bin überzeugt, dass die neu aufgestellte GDS positive Auswirkungen auf die Sortimentsgestaltung des Handels hat”, so Wischnewski. Das Angebot im Handel könne nun aufgrund der frühen Information in Düsseldorf individueller gestaltet werden.
Auch der Reutlinger Schuhhändler Jochen Schneider, Mitglied des BDSE-Präsidiums, goutiert das neue Konzept der GDS. „Wir haben schon am ersten Messetag intensiv gearbeitet. Das neue Ambiente in den Hallen hat uns positiv überrascht. Wir haben viele Informationen für die neue Orderrunde mitgenommen.”
Auch eine Messebesucherin aus dem Warenhausbereich äußerte sich im Gespräch mit schuhkurier positiv über die GDS. „Der frühe Termin hilft uns, unseren Orderprozess zu optimieren, ihn schneller und effizienter zu gestalten.” Die Kollektionen seien nahezu komplett; dies gebe dem Handel „ein sicheres Gefühl für die Ordereinteilung.”
Marlies und Thomas Hüser vom Schuhhaus Hölscher in Emsdetten unterstützen die neue Messe-Konzeption: „Wir können uns hier einen Überblick verschaffen und die kommenden Wochen dafür nutzen, unsere Order zu überdenken und dann zu tätigen. Das neue Konzept ist genial”, erklärt Marlies Hüser.
Diese Argumentation unterstreicht auch der Kieler Schuhhändler Claus Heinrich. „Es ist eine super Messe. Der frühe Termin war genau die richtige Entscheidung. Ich wünsche mir, dass noch mehr Hersteller die Gelegenheit nutzen, hier dem Handel erstmals die Kollektionen zu präsentieren.” Sorge bereitet dem Händler indes die Möglichkeit, dass sich durch eine frühe GDS die Prozese insgesamt nach vorne verlagern. „Das kann und darf nicht sein. Die GDS muss der Auftakt der Saison sein. Es wäre für uns alle gut, wenn auch die Industrie dabei mitziehen würde.”