„Wir sind nicht so optimistisch, dass wir das Niveau von 2019 Ende diesen Jahres erreicht haben werden. Aber trotzdem: Wir schlagen uns wacker“, so Lange. So sähen die Exportzahlen laut dem Hauptgeschäftsführer recht gut aus. Vor allem die Exporte nach Österreich legten deutlich zu (0,77 Mrd. Euro, +20,28%), ebenso in die Niederlande (0,58 Mrd. Euro, +16,62%) und ins Vereinigte Königreich (0,22 Mrd. Euro, +14,30%). Erwartungsgemäß gingen die Lieferungen nach Russland deutlich zurück (0,14 Mrd. Euro, -19,14%). Erhebliche Zuwächse gab es im Gegensatz dazu bei den Exporten in die USA (0,06 Mrd. Euro, +74,41%). „Wir sind eine mittelständische Branche, eine kreative Branche; kreativ auch in der Bewältigung von Herausforderungen“, so Lange.
Bei den Importen hat Bangladesch China von Rang 1 verdrängt (2,05 Mrd. Euro, +34,35%). Weitere wichtige Importländer für die deutsche Bekleidungsindustrie sind nach Bangladesch und China (2,13 Mrd. Euro, +26,95%) die Türkei (1,13 Mrd. Euro, +38,84%) sowie Vietnam (0,41 Mrd. Euro, +23,13%) Pakistan (0,43 Mrd. Euro, +17,63%) und Kambodscha (0,34 Mrd. Euro, +20,05%).