Wie der Modekonzern aus Halle/Westfalen bekannt gibt, verminderte sich der Umsatz Im Bereich ’Retail‘ um 14,2% auf 165,0 Mio. Euro (1. HJ Vorjahr: 192,3 Mio. Euro). Nach wie vor sei das Segment geprägt von den im Rahmen des Programms ’Fit4Growth‘ erfolgten Geschäftsschließungen. So lag die Anzahl der eigenen Geschäfte zum Ende des 1. Halbjahrs bei 835 (Vorjahr: 886).
Im Bereich Wholesale blieb der Umsatz um 5% unter dem vergleichbaren Vorjahreswert bei 135,4 Mio. Euro. Jedoch wuchs der Umsatz im 2. Quartal wegen der verschobenen Warenauslieferungen um 2,6% 85,2 Mio. Euro.
Der E-Commerce-Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Halbjahr 2016/17 um 9,4% auf 14,9 Mio. Euro, Hallhuber erwirtschaftete im gleichen Zeitraum sogar ein Umsatzplus von 61% auf 14,6 Mio. Euro.
Der Umsatz von Hallhuber stieg um 12,2% auf 104,3 Mio. Euro. Der Umsatzanstieg basiere auf einer expansionsbedingten Flächenausweitung. Zudem stieg der vergleichbare Umsatz von Hallhuber um 8,0%.
Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gab im 1. Halbjahr um 11,8% auf 25,5 Mio. Euro nach gegenüber 28,9 Mio. Euro in der entsprechenden Vergleichsperiode des Vorjahres. Das operative Ergebnis (EBIT) gab im 1. Halbjahr um 46,7% auf 3,2 Mio. Euro (1. HJ Vorjahr: 6,0 Mio. Euro) nach.
Unterm Strich blieb dem Modekonzern Gerry Webber 0,1 Mio. Euro. In der Vorjahreshälfte betrug der Gewinn noch 1,7 Mio. Euro.
Ausblick für das Geschäftsjahr 2017/18
Die Gerry Weber International AG geht für das laufende Geschäftsjahr von einem Umsatz von 830 bis 840 Mio. Euro (bisher: 870 bis 890 Mio. Euro) und einem Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -10 bis 0 Mio. Euro (bisher: 10 bis 20 Mio. Euro) aus.