Die Studie ’GfK Sortimentskaufkraft‘ weist das regionale Kaufkraftpotenzial für rund 60 Standardsortimente aus. Darüber hinaus kann GfK auf Basis der GfK-Verbraucherpanels auch händlerspezifische regionale Absatzpotenziale für mehr als 200 Sortimentsgruppen ausweisen. Die Kaufkraft misst das durchschnittliche, verfügbare Ausgabepotenzial am Wohnort der Konsumenten und umfasst somit sortimentsbezogene Potenziale für den stationären Handel wie auch den Onlinehandel. Ausgaben im Gastronomiebereich sind nicht berücksichtigt.
In der ’Königsklasse‘ des Modesegments – Damenbekleidung – liegt Berlin mit einer Kaufkraftsumme von 811 Mio. Euro ganz vorn. Die Summe macht einen Anteil von 4,4% an der gesamtdeutschen DOB-Kaufkraft aus. Bei der Pro-Kopf-Betrachtung des Ausgabepotenzials für Bekleidung kommt die Hauptstadt knapp über den Bundesschnitt und das, obwohl die Berliner rund 3% weniger als Durchschnitt an Kaufkraft für Handelsausgaben haben. Offensichtlich legen die Hauptstädterinnen im Schnitt mehr Wert auf Mode als auf Konsumausgaben allgemein. Bundesweit betrachtet ist die Kaufkraft für Damenbekleidung pro Kopf (227 Euro) übrigens rund doppelt so hoch wie die für Männerbekleidung (115 Euro). Selbst der Kreis mit der höchsten Kaufkraft für Männerkleidung, Starnberg mit 163 Euro, reicht an den kaufkraftschwächsten Wert für Damenbekleidung im Eifelkreis Bitburg-Prüm (167 Euro pro Kopf) nicht ganz heran.
Eine detaillierte Analyse des Sortiments Schuhe lesen Sie in der Ausgabe 48/2013 von schuhkurier.
Weitere Informationen unter www.gfk.de