In vielen EU-Ländern hat sich laut aktueller GfK-Konsumklimastudie die Stimmung der Verbraucher im ersten Quartal unter dem Eindruck der weltweiten Konjunkturerholung deutlich verbessert. Der für 14 EU-Staaten ermittelte GfK-Konsumklimaindex stieg im ersten Quartal um 0,8 auf 8,4 Punkte. Für das laufende Jahr rechnen die Marktforscher von GfK innerhalb der EU mit einem Wachstum von 1,3%.
Deutschland: Indikatoren legen auf hohem Niveau noch einmal zu
In Deutschland stehen alle drei Indikatoren auf einem sehr hohen Niveau. Dennoch konnten sie seit Dezember 2013 noch einmal deutlich zulegen. Im März lag die Konjunkturerwartung bei 33,2 Punkten. Das ist ein Plus gegenüber Dezember 2013 von knapp 10 Punkten. Betrachtet man die Entwicklung des Indikators im Verlauf der letzten zwölf Monate, so die Experten, sieht man sogar einen Anstieg von fast 33 Punkten. Im Januar dieses Jahres erreichte der Indikator mit 35,5 Punkten den höchsten Wert seit Juli 2011 (44,6 Punkte). Auch rechneten mehr EU-Bürger als am Jahresende 2013 mit leicht steigenden Einkommen. Dadurch seien sie wieder zu größeren Anschaffungen bereit.
In Frankreich sind alle drei Indikatoren im vergangenen Quartal ebenfalls gestiegen, bleiben aber im negativen Bereich. Auch in Italien bleiben die Messwerte negativ, allerdings scheint eine grundsätzliche Trendwende eingesetzt zu haben. Sogar in Griechenland hat sich die Stimmung auf sehr niedrigem Niveau stabilisiert. Allerdings sind die Griechen noch weit entfernt davon, größere Anschaffungen tätigen zu wollen.
Unterdessen sind die Briten in Bezug auf die Konjunkturerwartung so optimistisch wie lange nicht: Der Index erreicht hier den höchsten Wert seit Oktober 1997. Auch die Spanier sind gut gelaunt: Sie erreichen bei der Konjunkturerwartung den besten Wert seit Juni 2000.