Einige Designer aus der Zeit zwischen 1920 und 1930, wie Coco Chanel oder Paul Poiret, entwarfen wie auchCristóbal Balenciaga Mode, die Bewegungsfreiheit bot und bei der Volumen eine große Rolle spielte. Sie schufen damit eine neuartige Alternative gegenüber dem engen Korsett. Balenciaga gab damals den Anstoß für das Modebild von heute, kreierte eine neue Art, den Körper durch Kleidung zu gestalten und brach mit alten Traditionen, wie auch der Begriff ‘game changers’ umschreibt.
Heute ist er ein Vorbild vieler berühmter Designer. „Haute Couture ist wie ein Orchester und sein Dirigent ist Balenciaga. Wir anderen Modeschöpfer sind die Musiker und folgen seinen Anweisungen“, sagte etwa Christian Dior über ihn.
Die Ausstellung ’Game Changers – Die Geschichte der Silhouette des 20. Jahrhunderts‘ vereint 100 einzigartige Couture- und Prêt-à-porter-Entwürfe des Designers und anderer Ikonen der Modeszene mit Leihgaben namenhafter Kollektionen wie zum Beispiel des Fashion Institute of Technology in New York.
Laufzeit: 18. März bis 14. August 2016