Im ersten Quartal des Jahres 2025 belief sich der Konzernumsatz der Kering-Gruppe auf 3,9 Mrd. Euro, was einem Rückgang um 14% entspricht. Der Umsatz des D2C-Geschäfts sank um 16%, vor allem in der Region Asien-Pazifik musste der Konzern Einbußen in Höhe von -25% hinnehmen. Sowohl in Westeuropa als auch in Nordamerika sanken die Verkäufe um 13%, in Japan um 11%. In der Folge schloss die Gruppe 25 Filialen. Heute werden insgesamt 1.788 Standorte betrieben. Im Wholesale-Bereich gingen die Umsätze um 9% zurück.
Der Umsatz der Marke Gucci belief sich im ersten Quartal auf 1,6 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Minus um 24% im Vergleich zum Vorjahr. Auch das D2C-Geschäft schrumpfte um 25%, während das Wholesale-Geschäft sogar um 33% sank. Bei der Marke Yves Saint Laurent kam es zu einem Minus um 8%. Bottega Veneta erzielte dagegen mit einem Umsatz von 405 Mio. Euro ein Plus von 4%. Was vor allem auf das wachsende D2C-Geschäft (+7%) zurückzuführen ist.
„Wie wir erwartet hatten, musste Kering einen schwierigen Start ins Jahr hinnehmen“, sagt CEO François-Henri Pinault. „In diesem Umfeld konzentrieren wir uns voll und ganz auf die Umsetzung unserer Aktionspläne, um unsere strategischen und finanziellen Ziele zu erreichen und die Positionierung unserer Häuser auf allen unseren Märkten zu stärken. Wir erhöhen unsere Wachsamkeit, um den makroökonomischen Gegenwind, mit dem unsere Branche konfrontiert ist, zu überstehen, und ich bin überzeugt, dass wir gestärkt aus der derzeitigen Situation hervorgehen werden.“