Auch übernehme der stationäre Einzelhandel eine wichtige Rolle bei der Integration von Migrantinnen und Migranten. „Wir tragen aktiv dazu bei, dass sich die Gesellschaft nicht radikalisiert, sondern im Dialog bleibt und man sich mit gegenseitigem Respekt behandelt“, formuliert Handelstehtzusammen im Zukunftspapier.
Zu den Forderungen des Bündnisses für eine langfristige Revitalisierung des stationären Handels gehören differenzierte Mehrwertsteuersätze zwischen Warenversand und Einkauf vor Ort, beispielsweise 25% bei Onlinebestellungen und 15% bei Einkauf im Geschäft. „Bei einer solchen Gestaltung könnten die Steuereinnahmen in Summe langfristig steuerneutral sein. Zumindest, wenn man alle weiteren Steuern in die Kalkulation mit einbezieht, die nicht von jedem Onlinehändler in gleichem Umfang geleistet werden“, argumentiert das Bündnis.
Engagement wünschen sich die in dem Bündnis aktiven Händler auch für die Innenstädte: „Innenstädte müssen Erlebniszentren sein. Dafür sind auch schön gestaltete Fußgängerzonen ein wichtiges Mittel.“ Zentrumsnahe, günstige oder kostenfreie Parkplätze sowie großzügige Parkhäuser und Tiefgaragen seien hier wichtige Elemente. „Eine ideologische grundsätzliche Verbannung des Autos aus der Stadt führt zu stark ansteigendem Verkehr durch Lieferdienste und Berge von Verpackungsmüll und sind keine wirksame Umweltschutzmaßnahme“, so #handelstehtzusammen.