„Der Start in das diesjährige Weihnachtsgeschäft war zwar für die meisten Händler in Ordnung. Insgesamt wurden die Erwartungen der Branche aber noch nicht erfüllt“, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Am besten verkauften sich nach Angaben des HDE bisher Uhren und Schmuck, weihnachtliche Dekoration, Haushaltselektronik oder Süßigkeiten, vereinzelt auch Winterbekleidung.
Die Adventsumfrage des HDE hat aber auch gezeigt, dass in der Woche vor dem ersten Advent die Kundenfrequenzen in vielen Innenstädten eher schwach waren und die Händler deshalb oft nicht zufrieden sein konnten. Die Entwicklung bei den größeren Unternehmen lief laut HDE gut. Hier zeigten sich mehr als die Hälfte der befragten Handelsunternehmen zufrieden. Dagegen lag die Zufriedenheitsquote bei kleineren Häusern nur bei einem Viertel.
Wie der HDE mitteilt, erwartet der Handelsverband für das diesjährige Weihnachtsgeschäft insgesamt ein Umsatzplus von 2%. Das Wachstum im stationären Einzelhandel werde dabei bei knapp einem Prozent, im Onlinehandel bei knapp 10% im Vergleich zum Vorjahr liegen. Eine vom HDE unterstützte Verbraucherumfrage des ifes-Instituts der FOM Hochschule habe gezeigt, dass die Deutschen in diesem Jahr pro Kopf rund 472 Euro für Geschenke ausgeben wollen.