Wie das Handelsblatt berichtet, stieg das Konsumbarometer für Februar gegenüber dem Vormonat um 0,15 Zähler auf 93,72 Punkte. Vor Coronapandemie und Ukraine-Krieg hatte der Index meist um die 100-Punkte-Marke geschwankt.
Laut der Erhebung legten die Konjunktur- und Einkommenserwartungen der Verbraucher für den Februar zwar leicht zu, lagen jedoch noch unter denen des Dezember 2023. Demnach fürchten die Verbraucher steigende Preise. Auswirken dürfte sich der Anstieg der CO2-Abgabe für fossile Brennstoffe sowie die Steigerung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie. Die Konsumzurückhaltung wird wahrscheinlich besonders der Handel zu spüren bekommen.
Immerhin zeigt sich HDE-Präsident Alexander von Preen verhalten optimistisch: „Das laufende Jahr wird für den Einzelhandel aller Wahrscheinlichkeit nach besser als das vergangene“, zitiert das Handelsblatt von Preen. „Auch wenn die Kaufkraftverluste der letzten beiden Jahre nicht ausgeglichen werden können, ist das zumindest eine positive Signalwirkung für die Branche.“ Laut einer aktuellen Umfrage des Verbands geht zumindest die Hälfte der Unternehmen von stabilen oder steigenden Umsätzen aus.
Das Konsumbarometer wird monatlich vom Handelsblatt Research Institute für den Handelsverband HDE berechnet und basiert auf einer repräsentativen Befragung von rund 1.600 Haushalten.