Enthalten sind die Online-Umsätze von Internet-Pure-Playern, Versendern und Herstellern, welche zusätzlich stationäre Geschäfte betreiben – also z. B. Cyberport, Notebooksbilliger, Bonprix, Mytoys, Esprit oder Apple – sowie die Online-Umsätze der stationären Händler in den eigenen Online-Shops.
Der Gesamtumsatz der Multi-Channel-Anbieter Online und Offline dürfte schätzungsweise bei rund 90 bis 100 Mrd. Euro liegen, also bei rund 20% des Einzelhandelsumsatzes in Deutschland. Das bedeutet: Selbst in der vergleichsweise engen Abgrenzung hat Multi-Channel-Retailing mit mehr als einem Drittel Anteil am Online-Handels-Umsatz bereits heute eine enorme Bedeutung. Gerade diese Betrachtung zeigt laut IfH eindeutig die hohe Relevanz zunehmender Online-Offline-Vernetzung auch für die Zukunft.
Die steigende Vielzahl von Cross-Channel-Angeboten trägt bereits Früchte, zunächst vor allem zugunsten der stationären Händler mit eigenem Online-Vertrieb. Alleine in der Trendlinie wird sich der Multi-Channel-Umsatz nach IfH-Berechnungen bis 2020 auf rund 31 Mrd. Euro mehr als verdoppeln und auf rund 42% Anteil am Online-Handel ansteigen.