Fachkräfte aus dem Ausland sind für viele Wirtschaftszweige unerlässlich, mit einem Fachkräftemangel hat nahezu jede Branche zu kämpfen. Dennoch bleibt das Anwerben etwaigen Personals aus dem Ausland eine Herausforderung, heißt es in der aktuellen Randstad-ifo-Personalleiterbefragung. Denn vor allem die bürokratischen Hürden erschweren ein entsprechendes Prozedere. Das ändere sich auch nicht mit den vorgeschlagenen Initiativen der Regierung, sagt Ifo-Forscherin Daria Schaller: „Viele Personalleiter erwarten einen eher geringen Nutzen vom vorgeschlagenen Job-Turbo und dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz.“ Dabei soll gerade der Job-Turbo
So glaubten 39% der Befragten nicht an eine praktische Hilfe durch die Maßnahmen. Für 34% sei der Weiterbildungsbedarf im Betrieb zu hoch, um diese Unterstützung zu nutzen. 30% schätzen die Beschäftigungshürden als zu hoch ein, während die Visumsanträge nach wie vor zu lange dauerten. Etwa 23% bemerken einen Vorteil durch die Maßnahmen.
Wirklich positive Effekte erwarten knapp ein Fünftel der Unternehmen; 17% möchten ausländische Fachkräfte für mehr als 8 Monate einstellen, nur wenige Befragte denken über eine kurzfristige Einstellung bis 8 Monate nach. 30% werden ihre gewohnte Einstellungspraxis nicht ändern.