„Die Stimmung bei uns und auch auf den Seiten der Händler ist ausgesprochen gut”, bestätigte etwa Dirk Schmidinger, Geschäftsführer von Samsonite Deutschland, gegenüber LR. Ähnliche Worte fanden auch die Steinmann Geschäftsführer Thomas Prechtel und Oliver Steinmann: „Die vergangenen Monate waren im Handel zwar nicht ganz einfach – davon haben sich die Händler auf der ILM aber offenkundig nicht beirren lassen.“
Wie schon in den Vorjahren war die ILM mit rund 300 Ausstellern auf einer Fläche von knapp 13.000 qm komplett ausgebucht. Erwartet werden auch für diese Ausgabe bis zu 6.000 Fachbesucher. Zahlreiche Neuaussteller hatten ebenfalls ihren Weg in die Messehallen gefunden, darunter beispielsweise das Schweizer Newcomer-Label Lost & Found: „Wir freuen uns, dass wir auch als kleines Label die Chance bekommen haben, unser Portfolio zu präsentieren“, sagte Designerin Lara Tegeltija am ersten Messetag gegenüber LR. „Die Messe ist super organisiert und wir fühlen uns sehr wohl. Jetzt sind wir gespannt auf die Resonanz.“ Auch Uwe Ripka, der das vegane UK-Label Matt & Nat auf der ILM vorstellte, äußerte sich positiv: „Als Spezialist für vegane Taschen und Accessoires ist es für uns natürlich sehr spannend, auf einer Lederwarenmesse auszustellen. Aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Branche immer offener für diese Themen wird und wirklich nach solchen Alternativen sucht.“
Gut besucht waren auch die traditionellen ILM-Modenschauen, die für diese Ausgabe leicht modifiziert worden waren: So waren an allen drei Messetagen erstmals jeweils getrennte Schauen für Taschen und Reisegepäck zu sehen. Die H/W-Kollektionen der Taschenlabels für H/W 2016/17 machte dabei wieder eins deutlich: Einheitslook war gestern, jetzt geht es um Vielfalt und eine große Bandbreite an Materialien und Farben. Sportivität bleibt ebenfalls ein wichtiges Thema und wird beispielsweise in Form von Fun Bags im Comic-Layout neu umgesetzt.