Der spanische Modekonzern hat im ersten Quartal 2026 seinen Umsatz um 5,8 % auf 8,75 Mrd. Euro gesteigert. Währungsbereinigt lag das Plus bei 8,8 %. Das Unternehmen führt die Entwicklung unter anderem auf die Resonanz auf die Frühjahr-/Sommer-Kollektionen sowie die Umsetzung seines integrierten Geschäftsmodells zurück.
Der Bruttogewinn erhöhte sich um 6,9 % auf 5,36 Mrd. Euro. Die Bruttomarge lag bei 61,2 % und damit 67 Basispunkte über dem Vorjahreswert. Die operativen Aufwendungen stiegen um 6,4 %. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um 7,3 % auf 2,57 Mrd. Euro zu, das operative Ergebnis (EBIT) um 7,0 % auf 1,76 Mrd. Euro. Unter dem Strich erzielte Inditex einen Nettogewinn von 1,38 Mrd. Euro, ein Plus von 5,4 % gegenüber dem Vorjahr.
Zum Ende des Berichtszeitraums betrieb Inditex 5.456 Stores, nach 5.562 im Vorjahr. Im ersten Quartal wurden Optimierungsmaßnahmen wie Modernisierungen, Verlagerungen, Neueröffnungen und Zusammenlegungen in 44 Märkten umgesetzt. Die Netto-Cash-Position lag zum 30. April 2026 bei 10,8 Mrd. Euro.
Für den weiteren Jahresverlauf rechnet Inditex mit einem Umsatzbelastungseffekt aus Wechselkursen von rund einem Prozentpunkt. Die Bruttomarge soll im Gesamtjahr stabil bleiben, mit einer Spanne von plus/minus 50 Basispunkten. Die Investitionen werden auf rund 2,3 Mrd. Euro veranschlagt und sollen vor allem in die Optimierung der Verkaufsflächen, technologische Integration und Online-Plattformen fließen.
Auch der Start ins zweite Quartal wird positiv bewertet: Zwischen dem 1. Mai und dem 1. Juni 2026 stiegen die Store- und Online-Umsätze währungsbereinigt um 11,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Inditex weist dabei auf positive Kalendereffekte hin.