Nach einem verhaltenen ersten Halbjahr nahmen die Märkte in Düsseldorf, Berlin und Hamburg wieder mehr Fahrt auf. Für alle Städte gleichermaßen gilt nach Ansicht von JLL, dass derzeit eher eher kleine Flächen bis 100 qm angemietet werden. Nur knapp jeder zehnte Abschluss habe mehr als 1.000 qm.
Spitzenreiter des bisherigen Jahres ist Frankfurt mit 25.200 qm. Das sind 73% mehr als im Vorjahr und geht unter anderem auf Projektentwicklungen wie ’Upper Zeil‘ und ’Maro Opernquartier‘. Noch besser entwickelte sich Stuttgart, das 183% zulegte und nach neun Monaten auf 22.900 qm kommt. Damit ist der 5-Jahresschnitt von 16.900 qm für das Gesamtjahr bereits jetzt deutlich übertroffen. JLL zufolge sollen auch die Abschlüsse in Projektentwicklungen maßgeblich für den hohen Flächenumsatz sein.
Deutlich hinter den Vorjahren liegt hingegen Berlin mit 19.400 qm, denn im vergangenen Jahr waren es noch 30.200 qm gewesen. Der 5-Jahres-Schnitt von 56.800 qm für das Gesamtjahr wird so wohl kaum zu erreichen sein. Allerdings hat der Markt in der Hauptstadt im dritten Quartal wieder an Dynamik gewonnen. Hamburg verkürzt mit 15.000 qm seinen Rückstand auf das Vorjahr auf 19%. Düsseldorf (10.200 qm) ist neben Frankfurt und Stuttgart die einzige Stadt, die sich im Vergleich zum Vorjahr verbessern konnte – um 5%. München (9.400 qm) und Köln (8.900 qm) haben weiter mit der Zurückhaltung der Händler zu kämpfen und liegen mehr als 35% unter dem Vorjahreszeitraum.