Das Unternehmen, das sich im Besitz des französischen Luxusherstellers befindet, will vor allem das Angebot an nicht-rahmengenähten Schuhen ausbauen. John Lobb werde darüber hinaus auch weiterhin einen exklusiven Bespoke-Service anbieten, allerdings soll das Ready-to-wear-Segment gestärkt werden. „Maßschuhe sind wie Haute Couture – es ist sehr schwer davon zu leben“, erklärte CEO Renaud Paul-Dauphin.
Darüber hinaus will John Lobb neue Stores eröffnen, für 2014 sind bereits Eröffnungen in Shanghai, Houston und am Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle. Aktuell bestehen 15 in Eigenregie betrieben Stores und sieben Concessions. Allerdings gebe es Grenzen für den Wachstumskurs: Mehr als 1.000 Paar Schuhe könne in der traditionellen Schuhfabrik in Northampton nicht gefertigt werden. Es sei jedoch denkbar, weitere Fabriken zu kaufen.
Allerdings werde der Expansionskurs nicht zu Lasten der Qualität gehen. „John Lobb steht für Schuhe der Extraklasse – das wird auch in Zukunft so sein“, betonte Renaud Paul-Dauphin.