Den Studienergebnisses zufolge befinden sich rund eine Millionen Kassen im deutschen Einzelhandel im Einsatz und durchschnittlich 5,2 Jahre alt. 86% der Händler wollen ihre Hardware in den nächsten Jahren ganz oder teilweise erneuern. Die Software der Kassen, die durchschnittlich schon fast 7 Jahre (6,9) alt ist, wollen zwei Drittel der Unternehmen in den kommenden zwei Jahren austauschen. 46% setzen dabei auf ein neues System.
Vielseitige Software
Bei der Auswahl neuer Kassensoftware achten die Händler vor allem auf die Flexibilität des Systems. Für 61% der Unternehmen ist die schnelle Anpassbarkeit der Software ein sehr wichtiges Kriterium. Für 46% ist es die Omnichannel-Fähigkeit.
Auch die effizientere Abwicklung unbarer Bezahlverfahren steht für die Verantwortlichen der Filial-IT auf der To-Do-Liste. In Zukunft möchten 62% der Befragten den Anteil unbarer Bezahlung weiter erhöhen. Wie die EHI-Studie zeigt, hat sich der Touchscreen als Eingabemedium über die verschiedenen Branchen hinweg etabliert. Künftig wollen alle Unternehmen Touchscreens einsetzen. 80% werden auf eine unterstützende Tastatur verzichten. 60% haben dabei 15 Zoll große Bildschirme im Einsatz, 44% sogar ganz oder teilweise multitouchfähige Bildschirme.
Mobile Hardware
Zu den großen Themen der Einzelhändler gehört die Mobile Kasse. 69% planen künftig, den Kassiervorgang auch auf mobilen Geräten abzuwickeln. Bereits heute haben 26% mobile Geräte mit Kassenfunktion im Einsatz.
Die Verbreitung von unterschiedlichen Self-Checkout- und Self-Scanning-Systemen gewinnt laut den Marktexperten von EHI in Deutschland nach Jahren etwas an Dynamik. Bereits heute haben 39% der Händler Self-Checkout oder Scanning-Systeme im Einsatz. Künftig wollen mehr als die Hälfte (51%) solche Services anbieten.
An der Umfrage haben sich 51 Handelsunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt. Im letzten Jahr haben diese Unternehmen in rund 62,300 Filialen einen Umsatz von rund 226 Mrd. Euro erwirtschaftet.