Klaus Duttenhöfer prägte die Marke Peter Kaiser über Jahrzehnte. Als Geschäftsführer zeichnete er von 1963 bis 1994 für die Prozesse im Unternehmen verantwortlich und bildete mit seinem Weggefährten und Kollegen in der Geschäftsführung, Walter Joneck (1930 – 2012), ein erfolgreiches Team. Gemeinsam machten die beiden Schuhexperten aus Peter Kaiser eine Marke von Weltruhm.
Bereits im Jahr 1948 begann Duttenhöfer seine Tätigkeit beim Pirmasenser Traditionshersteller, zunächst in der Buchhaltung, und begleitete tatkräftig den Wiederaufbau der zerstörten Schuhfabrik. Ein Jahr später trat auch Walter Joneck in das Unternehmen ein. Sukzessive arbeitete sich Duttenhöfer in die Produktion ein, absolvierte Praktika in Lederfabriken und belegte Abendkurse an der Schuhfachschule. Bereits im Alter von 25 Jahren übernahm er die Verantwortung für die Bereiche Einkauf, Verkauf und Modellentwicklung. Er definierte eine Firmenphilosophie, die bis heute gültig ist: ein hoher Qualitätsanspruch und das Festhalten an einer unverwechselbaren Silhouette, welche den jeweiligen Zeitgeist der stil- und selbstbewussten Trägerin widerspiegelt.
Klaus Duttenhöfer hatte neben seiner verantwortlichen Tätigkeit bei Peter Kaiser von 1970 bis 1978 den Vorsitz des Verbandes der rheinland-pfälzischen Schuhindustrie inne; von 1972 bis 1987 war er Vorstandsmitglied im Hauptverband. Nach seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen wirkte er noch bis 2009 im Gesellschafterbeirat von Peter Kaiser mit. Wie der Pirmasenser Schuhhersteller mitteilt, hat sich Klaus Duttenhöfer um Peter Kaiser und die deutsche Schuhindustrie verdient gemacht. „Belegschaft, Beirat und Gesellschafter von Peter Kaiser trauern um Klaus Duttenhofer und werden sein Lebenswerk ehren und weiterentwickeln.“