Die Atmosphäre auf der 17. Ausgabe der Kleinen Fabriek war den Umständen entsprechend gut, auch wenn weniger Besucher den Weg nach Amsterdam gefunden hatten und die Kindermodemesse auf eine Halle zusammengeschrumpft war. Diese war dafür umso bunter. Hier mischten sich Modekollektionen mit Schuhbrands, Spielzeuganbieter mit erstklassiger Papeterie für Kids und ein Messe-eigener Concept-Store lud Besucher ein, einige Neuentdeckungen gleich käuflich zu erwerben. “Hier sind all wirklich sehr engagiert”, sagte eine Ausstellerin gegenüber schuhkurier.
Nach einer schwierigen Saison waren Handel und Industrie gleichermaßen bereit für etwas Neues. Gesucht wurde nach modischen Highlights, die aus dem Bewährten herausstachen und frischen Wind in die Sortimente brachten. Gerade in Sachen Dekoration und Visual Merchandise war die Amsterdamer Kindermodemesse einmal mehr ein Quell an Inspirationen. Ganze Autowerkstätten, Strandlandschaften und Süßigkeitsgeschäfte wurden von den Ausstellern inszeniert, um die neuen Modetrends themengerecht und effektvoll in Szene zu setzen.
Sportswear und Glam
Apropos Trends: Zu den wichtigsten Kindermodetendenzen für kommenden Sommer kristallisierte sich Sportivität heraus. Neben Blue Denim in allen Formen kommen Einflüsse aus der Sportswear zum Einsatz, allen voran Sneaker, die zu den Bestsellern der Saison gehören dürften. Daneben sind Blousons, Sweater und Jogginghosen wieder straßentauglich und dürften den Kleinsten jede Menge Freude beim Toben bereiten. Ein weiteres wichtiges Trendthema sind Prints: Ob Blumen, Dschungeltiere, Camouflage oder Sterne – im nächsten Sommer führt kein Weg an Drucken vorbei. Bei den Farben beruhigt sich das Bild ein wenig: Neons werden vereinzelt als Akzente eingesetzt, insgesamt beruhigt sich die Farbpalette und zeigt softe Bonbon-Pastelle und sportive Blau-Weiß-Rot-Kombinationen. Ansonsten feiern glänzende Metallics ein großes Comeback und setzen vor allem bei Schuhen glänzende Akzente. Die nächste Ausgabe der Kleinen Fabriek findet am 19. und 20. Januar 2014 statt.
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