Während die darin berücksichtigte Einkommenserwartung auf ein neues Rekordhoch klettert, gibt die Anschaffungsneigung ihre deutlichen Zuwächse aus dem Vormonat wieder ab. Auch die Konjunkturerwartung muss Einbußen hinnehmen. Der Aufwärtstrend des Indikators Konjunkturerwartung ist nach Angaben der Experten – zumindest vorerst – gestoppt. Grund hierfür dürfte die Verschärfung der Krise in der Ukraine sein. Auch die Anschaffungsneigung kann ihren exzellenten Wert des Vormonats nicht halten. Das Niveau bleibt aber ausgesprochen hoch. Dagegen legen die Einkommenserwartungen spürbar zu: Seit Beginn der Erhebung für Gesamtdeutschland im Jahr 1991 wurde hier kein höherer Wert gemessen. Trotz dieses kleinen Rückschlags setzt sich der Aufwärtstrend, wenn auch etwas abgeschwächt, fort. Ein möglicher Grund ist laut GfK der Anstieg der Sparneigung – allerdings auf sehr niedrigem Niveau – in diesem Monat.
Die GfK bestätigt ihre im Februar 2014 veröffentlichte Prognose, wonach die realen privaten Konsumausgaben in diesem Jahr um etwa 1,5% zulegen werden. "Während die inländischen Rahmenbedingungen für das Konsumklima, wie hohe Beschäftigung, steigende Einkommen und moderate Inflation, günstig bleiben werden, haben sich Risiken aus dem internationalen Umfeld zuletzt verstärkt. Wenn auch bislang die Auswirkungen der Krise in der Ukraine auf die Verbraucherstimmung eher moderat waren, könnte eine weitere Eskalation tatsächlich zu einer Belastung für das Konsumklima werden", heißt es in der aktuellen Studie.