Die Konsumenten zeigen sich laut der GfK in ihren Einschätzungen in diesem Monat gespalten. Während die gesamtwirtschaftlichen Aussichten erstmals seit vier Monaten wieder positiver gesehen werden, sinkt der ausgeprägte Optimismus bei den Einkommensaussichten wie auch der Anschaffungsneigung. Folglich verliert das Konsumklima und rutscht unter die 10-Punkte-Marke – zum ersten Mal seit Juni 2016. Diese Abschwächung der Konsumstimmung in Deutschland ist nach Angaben der GfK weniger durch die Entwicklung der harten Fakten im Inland, wie Beschäftigung und Einkommen, bedingt, sondern eher eine Folge des schwieriger gewordenen außenwirtschaftlichen Umfeldes. Darüber hinaus dürften die zahlreichen internationalen Krisenherde, die zum Teil auch die Terrorgefahr für Deutschland erhöhen, etwas auf die Stimmung drücken.
Dennoch sei es abwegig, bereits das Ende der Kauflust einzuläuten, schreiben die Experten. Vor dem Hintergrund eines überaus stabilen Arbeitsmarktes sowie solider Einkommen seien die Aussichten gut, dass die Binnennachfrage auch künftig ein wichtiger Pfeiler der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland sein werde. Nach wie vor geht GfK davon aus, dass die Konsumprognose von etwa 2% für dieses Jahr erreichbar ist.