Die Verbraucher gehen laut der GfK davon aus, dass der Aufschwung in Deutschland trotz weltwirtschaftlicher Risiken an Dynamik gewinnt. Ein schwacher Euro, niedrige Ölpreise sowie die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank sorgten dafür, dass der Konjunkturmotor immer besser in Schwung komme, heißt es in der aktuellen Konsumklimastudie. Neben den Verbrauchern zeigen sich aber auch die Wirtschaftsexperten zunehmend optimistischer. So hat das ifo-Institut vor kurzem seine Prognose für das BIP in diesem Jahr um 0,3 Prozentpunkte von 1,5 auf 1,8% angehoben.
Konsumneigung sehr gut
Auch die Anschaffungsneigung behauptet mit einem leichten Anstieg im Juni ihr exzellentes Niveau. Der Indikator gewinnt 2,2 Zähler hinzu und weist nun 57,9 Punkte auf. Nach wie vor zeigen sich die Bundesbürger in bester Konsumlaune. „Ein überaus stabiler Arbeitsmarkt mit glänzenden Beschäftigungsaussichten ist der wesentliche Grund für die sehr gute Konsumneigung. Geringe Furcht vor dem Verlust des eigenen Jobs sorgt darüber hinaus für mehr Planungssicherheit. Dies führt unter anderem dazu, dass die Verbraucher auch zu größeren Anschaffungen mit höherem finanziellen Risiko bereit sind. Zudem bleibt das Sparen angesichts des niedrigen Zinsniveaus keine attraktive Alternative zum Konsum“, so die Experten der GfK.
Konsumklima bleibt im Aufwind
Nach 10,4 Zählern im Juni prognostiziert GfK für Juli einen Anstieg auf 10,6 Punkte. Damit befindet sich die Konsumstimmung in Deutschland weiterhin klar im Aufwind.