„Die Händler können mit Hilfe von künstlicher Intelligenz besser auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und beispielsweise ihre Bestell- und Lieferprozesse weiter optimieren“, erklärt Stephan Tromp auf dem HDE-Forum Handel 4.0 in Berlin.
Damit die Unternehmen die technologischen Möglichkeiten aber sinnvoll nutzen und einsetzen können, müssen auch die politischen Rahmenbedingungen stimmen. „Ein immer wieder von der Politik diskutiertes digitales Antidiskriminierungsgesetz oder ein ’Algorithmen-‘ würden die Innovationen in der Branche hemmen und Geschäftsgeheimnisse gefährden“, so Tromp weiter.
Kein Unternehmen investiere in Innovationen, wenn diese offengelegt werden müssten und von der Konkurrenz kopiert werden könnten. Ein Algorithmen-TÜV führe zudem zu großem bürokratischen Aufwand und einer Benachteiligung deutscher Unternehmen. Denn internationale Konzerne würden sich dem deutschen Gesetz vermutlich entziehen. Tromp: „Europa kämpft gerade um seine digitale Souveränität. Die Politik muss den Unternehmen die Chance geben, den Konkurrenten aus den USA und Asien mit eigenen Innovationen entgegenzutreten.“