Der ’Legero United Campus‘ besteht aus zwei ringförmigen Gebäudekomplexen, in denen 2020 in einer ersten Ausbaustufe rund 350 Arbeitsplätze geschaffen werden. Eine Aufstockung der Mitarbeiterkapazitäten sei „rasch realisierbar“, so dass bis zu 550 Arbeitsplätze im neuen Legero Firmensitz entstehen können.
Direkt neben dem Hauptgebäude errichtet Legero das ’Shoemakers Outlet‘, in dem auf einer Fläche von 1.400 qm die Schuhkollektionen der vier Schuhmarken Legero, Superfit, Think! und Vios präsentiert werden.
Investitionen als Bekenntnis zum Standort Österreich
Mit dem Campus geht das seit 1872 bestehende Familienunternehmen neue Wege in der Architektur einer Firmenzentrale: „Der Legero United Campus soll ein Ort sein, an dem Innovationsgeist und Kreativität optimale Voraussetzungen finden. Uns war es daher wichtig, eine motivierende Atmosphäre und Wohlbefinden zu schaffen“, erklärt Legero United CEO Stefan Stolitzka. „Wir bleiben unseren Wurzeln treu und bekennen uns mit dem Bau des Legero United Campus auch langfristig zum Standort Österreich.“
Der Bau des Legero United Campus ist nach Angaben von Legero Teil eines Investitionsprogramms. So investiere der österreichische Schuhproduzent bis 2020 50 Mio. Euro, wobei 30 Mio. Euro in den Bau des neuen Headquarters fließen. Darüber hinaus will Legero United intensiv in Produktionsprozesse und neue Technologien investieren. „Wir haben eine klare Unternehmensvision“, schildert Stolitzka: „Wir arbeiten jeden Tag daran, Schuhe substantiell nachhaltiger zu machen.“ Legero United treibe aktiv die Entwicklung von biologisch-abbaubaren und schadstofffreien Schuhen voran.
Wohlbehagen und Nachhaltigkeit
Den Architekten Dietrich/Untertrifaller war besonders wichtig, mit traditionellen Formen zu brechen und Wohlbehagen zu fördern, heißt es seitens Legero. In diesem Sinne entstanden die kreisförmige Architektur und das offene Raumkonzept mit flexiblen Arbeitsplätzen und einer Vielzahl an in- und outdoor Besprechungs- und Kreativitätszonen.
Die Wertschätzung für Menschen und Umwelt zieht sich Legero zufolge durch die gesamte Gestaltung: eine Geothermieanlage, Brunnennutzung, eine technisch ausgefeilte Haustechnik oder auch die Verwendung von hochwertigen und nachhaltigen Baustoffen zeigen die nachhaltige Bauweise des campus. Holz als Bauelement zieht sich durch das gesamte Gebäude – beispielsweise in der Konstruktion als auch im Innenbereich.