CEO Stefan Stolitzka teilt in dem Rundschreiben vom 24. September mit, dass er sich entschieden habe, die Business Unit Legero in den kommenden Jahren selbst verantworten zu wollen. Rudy Haslbeck werde im Zuge dessen ab sofort nicht mehr für das Unternehmen tätig sein. Haslbeck war im Mai 2018 zu Legero United gewechselt. Zu seinen vorherigen beruflichen Stationen gehörten u.a. Ecco, Birkenstock und Gabor (Snipe).
Er freue sich darauf, wieder zu seinen Wurzeln im Design und in der Produktentwicklung zurückzukehren, teilt Stolitzka in dem Mailing mit. Alenka Klarica, die im Februar dieses Jahres als COO ins Unternehmen kam, habe seine bisherigen Aufgaben im Bereich Vertrieb, im Marketing und in der Business Unit Digital bereits erfolgreich übernommen. Er habe diese Bereiche nur interimistisch geführt und sei in der Geschäftsführung schon immer für die Design- und Produkte aller Markenbereiche verantwortlich, so Stolitzka.
Neuauftritt erfolgreich
Man habe für jede der Marken im Unternehmen den Neuauftritt und die damit einhergehende Kommunikation erfolgreich auf den Weg gebracht, heißt es weiter in dem Schreiben. In der Erstorder für F/S 2020 habe es „zum Teil dramatische Zuwächse“ gegeben. Vor Kurzem habe Think die digitale Kampagne gestartet. Superfit, Legero und Vios sollen im Februar folgen.
Die Nachbestellungen für Think liegen laut Unternehmensmitteilung 22% über dem Vorjahr. Das Designteam für die Marke sei „hervorragend aufgestellt“. Die nachhaltige Marke Vios habe einen ersten Marktauftritt realisiert und bereits jetzt für F/S 2020 die doppelte Planmenge erreicht.
In verschiedenen Bereichen hat sich Legero United personell verstärkt. So wurde das Design- und Produktmanagementteam für Superfit um drei Mitglieder erweitert. Bei der Marke Legero sieht man sich vor allem im Sneaker-Bereich gut aufgestellt. Die H/W 2020-Kollektion werde „fulminant“ sein. Im Sandalen-Segment arbeite man für F/S 2021 an wegweisenden Konzepten.