Das Jahr 2023 kann sich für Hersteller Lloyd sehen lassen: Die Premium-Marke aus Sulingen erzielte in dem Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von 9%. Betroffen seien dabei alle Geschäftsbereiche des Unternehmens. Insgesamt erzielte Lloyd einen Umsatz von 128 Mio. Euro. „Die konsequente Umsetzung unserer Unternehmensstrategie mit einem starken Markenauftritt, einem verlässlichen Basisprogramm und einer gesicherten Lieferfähigkeit unterstützt nach wie vor die erfreuliche Unternehmensentwicklung von Lloyd“, kommentiert Andreas Schaller, Sprecher der Geschäftsführung der Lloyd Shoes GmbH.
Der positive Geschäftsbericht erscheint dabei inmitten einer Übergangsphase: Mitte Januar kündigte das Unternehmen die Übernahme durch das Schweizer Unternehmen Arklyz Group an. Das offizielle Closing steht noch aus, wird aber im ersten Halbjahr 2024 erwartet. Über die finanziellen Details hatten die Parteien Stillschweigen vereinbart.
Neben dem ausgeprägten Herrenschuhsegment konnte Lloyd auch von steigenden Verkäufen im Damenschuhbereich profitieren. Außerdem entwickelten sich auch die D2C-Kanäle entgegen der schwierigen Marktlage ausgesprochen positiv. „Im Januar und Februar 2024 zeichnet sich in unseren eigenen D2C-Vertriebskanälen Retail und E-Commerce bereits eine weiterhin positive Umsatztendenz ab, insbesondere auch durch den Relaunch von lloyd.com zu Beginn des Jahres“, so Schaller weiter. „Die Frühjahr/Sommer-Kollektion wird kundenseitig sehr gut aufgenommen, und bei den Nachsortierungen im B2B-Bereich haben wir das Vorjahresergebnis erreicht. Vor diesem Hintergrund planen wir für 2024 trotz eines schwierigen Marktumfeldes erneut eine moderate Umsatzsteigerung.“
Im Geschäft mit dem Einzelhandel konnten vor allem internationale Partner an Bedeutung zulegen, weshalb auch die Exportergebnisse gesteigert werden konnten. Die wichtigsten Märkte seien dabei Österreich, die Schweiz und Dänemark.