Laut der Beschlussvorlage des Bundeskanzleramts vom 21. März, 17.30 Uhr, die schuhkurier vorliegt, sollen angesichts starken Infektionsgeschehens und einer exponentiellen Dynamik die derzeit geltenden Beschlüsse bis zum 18. April verlängert werden. Zusätzlich zu den vereinbarten Öffnungsschritten bei einer stabilen oder sinkenden Inzidenz von unter 100 soll es vorerst keine weiteren Öffnungen geben.
Die bereits vereinbarte Notbremse („Steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner an drei aufeinander folgenden Tagen in dem Land oder der Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft.“) soll „konsequent umgesetzt werden“.
Mit zusätzlichen Maßnahmen soll die Zahl der Neuinfektionen darüber hinaus gesenkt werden. In Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 soll daher eine Ausgangsbeschränkung bis 5 Uhr morgens gelten. Wann diese beginnen soll, geht aus der Beschlussvorlage nicht hervor. Schulen und Kitas sollen geschlossen bleiben bzw. schließen, wenn nicht sichergestellt werden kann, dass Erziehungs- und Lehrkräfte sowie Schüler und betreute Kinder zweimal pro Woche getestet werden können. Ab einer Inzidenz von 200 sollen Schulen und Kitas schließen.