Für den Zertifizierungsprozess waren laut dem Unternehmen neben der Prüfung und Optimierung einzelner Produktionsschritte auch die ganzheitliche Integration eines Qualitäts- und Umweltmanagementsystems relevant. Mit der Einführung des QMSystems wolle man einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung des Umweltschutzes und zur Ressourcenschonung leisten, teilt Lugina mit. Alle Beschäftigten seien aktiv in die Implementierung des Managementsystems eingebunden worden.
„Aus unserer Qualitätspolitik wurde eine Unternehmenspolitik mit Code of Conduct, aus Qualitätszielen wurden Unternehmensziele“, so der Schuhanbieter. Die zugrunde liegenden Normen (DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 104001) geben dabei Vorgaben zur Minimierung von Umweltauswirkungen und zur Verbesserung der Qualitätsprüfung. Dies beinhaltet laut Lugina unter anderem Maßnahmen zur Energieeinsparung, Abfallreduzierung und Ressourcenoptimierung, aber auch Vorgaben hinsichtlich ethischer Gesichtspunkte, wie die fairen und sozialverträglichen Arbeitsbedingungen aller Mitarbeiter der Lieferkette.
Das QM-System von Lugina beruht sowohl auf seiner betriebsinternen Dokumentation, z.B. durch die Ermittlung und Prüfung von zutreffenden Rechtsvorschriften, als auch einer Selbstverpflichtung von Unternehmensleitung und Beschäftigten zu den Themen Umweltverantwortung, Qualität und Kundenorientierung. Man sehe den Erhalt der PFI-Zertifikate als weiteren Ansporn, sich für eine umweltorientierte und zukunftsgewandte Denkweise einzusetzen, teilt Lugina mit.