Escape the ordinary, go crazy!‘ Wer einen Karton des brandneuen Sneakerlabels Maison de Fous öffnet, bekommt ein Lebensmotto auf’s Auge gedrückt – ob er will oder nicht. Und mit dem wahnsinnig kreativen Inhalt ist auch der erste Schritt in die Unangepasstheit vollbracht: Sneaker, Brogues und Boots mit waghalsigen Farbkombinationen und einem extremen Materialmix. Nicht minder verrückt als seine Entwürfe (fou bedeutet irre) ist im positiven Sinne auch der Designer. Ghazzi Abbassi hat tunesische Wurzeln, sieht aus wie ein Londoner Hipster, ist in Frankreich zur Schule gegangen und hat in Italien Mode gelernt. Als Trendscout und Fotograf für internationale Modelabel ist der schräge Mann mit Seitenscheitel und Schnurrbart einmal um die Welt gereist – stets auf der Suche nach dem Neuen, Inspirierenden, Verrückten. Ausgerechnet im Flieger aus Tokio kam ihm die Idee zu einem Label, das jungen Menschen inspirieren soll – dank atypischem Design, dem ungewöhnlichen Einsatz von Farben und Patchwork-ähnlichen Materialkombinationen.
Nach anderthalb Jahren Entwicklung und der Suche nach geeigneten Fabriken in Europa feierte Maison de Fous Anfang des Jahres Premiere – mit einer kunterbunten Kollektion namens Bingo, deren Designs sogleich patentiert wurden. Und das zu recht, denn Maison de Fous ist anders als alles, was man momentan auf dem gehobenen Sneakermarkt sieht. Trendsetter wie Loden Frey haben bereits auf den Newcomer mit den verrückten Genen gesetzt. Bingo!