Der Umsatzrückgang ist hauptsächlich auf ungünstige Wechselkursveränderungen sowie auf die schneearme und warme Witterung zurückzuführen. Hinzu kam das rückläufige Marktwachstum der Outdoor-Industrie aufgrund von Sättigungstendenzen und des steigenden Wettbewerbsdrucks, vor allem in den europäischen Stammmärkten Schweiz, Deutschland und Österreich (DACH-Region). Das Betriebsergebnis betrug 0,1 Mio. CHF (2014: 20,8 Mio. CHF).
Auf die ungünstige Geschäftsentwicklung habe das Unternehmen im Jahr 2015 mit kurz- und mittelfristigen Maßnahmen reagiert. Unter anderem wurde entschieden, die unter zunehmendem Kostendruck stehende Seilproduktion per Mitte 2016 zu verkaufen sowie die Vertriebsorganisation zu bündeln und regional auszurichten. Im Betriebsergebnis wurden Restrukturierungskosten von 2,4 Mio. CHF erfasst.
Zur Realisierung von Wachstumschancen sollen laut Mammut im Rahmen eines auf fünf Jahre angelegten Strategieprogramms in die Kooperationsfähigkeit mit dem wichtigen Fachhandel investiert und die Kundenfrequenzen unter anderem durch die aktivere Bewirtschaftung der Verkaufsflächen erhöht werden. Zur Verbreiterung der geografischen Präsenz ist auch der Ausbau des internationalen Multichannel-Vertriebsnetzes geplant. Dafür sind die Stärkung des Online-Kanals und die Eröffnung zusätzlicher Mono-Brand-Stores vorgesehen. Teil der Strategie ist zudem die bessere Ausschöpfung des Kundenpotenzials im Outdoor-Segment, ohne dabei den Anspruch als „Absolute alpine“ aufzugeben. Die Umsetzung des Programms werden das Betriebsergebnis und den operativen freien Cashflow des Segments Sportartikel in den kommenden Jahren belasten.