„Das Business hat allen Beteiligten schon mal mehr Spaß gemacht.“ Ein Aussteller auf der Moda made in Italy brachte die allgemeine Stimmungslage in München auf den Punkt. Die Messe des italienischen Schuhhersteller-Verbands Assocalzaturifici fand erneut im Atrium der ersten Etage sowie in den angrenzenden Showrooms des MOC statt. Überwiegend zeigten sich die Aussteller mit dem Besuch grundlegend zufrieden. Erstmals präsent war Florian Werner von Werner Schuhe aus Pirmasens. „Die Messe hat sich für uns gelohnt, wir haben einige Aufträge schreiben können“, so der Anbieter von nachhaltig produzierten Schuhen. Zahlreiche Aussteller hatten im Vorfeld der Messe Termine mit Einkäufern vereinbart, die hier ihre Order für die kommende Frühjahr/Sommer-Saison finalisierten. „Die Messe ist wieder gut gelaufen“, so Ger Boekhoorn von Lamica.
Auch auf der Essenz waren die Aussteller grundsätzlich zufrieden. „Die Kunden nutzen die Messe, um hier gezielt zu ordern“, erklärte Friedrich Lüning von Apple of Eden. So macht es auch Raimund Cordes aus Herzebrock-Clarholz. „Die Messe ist für mich extrem wichtig. Hier ordere ich die emotionalen i-Tüpfelchen, die für mein Sortiment besonders wichtig sind“, so der Händler gegenüber schuhkurier. Allerdings gibt es mit Blick auf die Zukunft der Branche weiterhin Sorgen. „Die Situation im Handel bleibt heikel“, betonte Nicola Iammarrone, der u.a. mit Noclaim und Gianluca Pisati auf der Essenz vertreten war.
Die Essenz hat bereits den Termin für die nächste Ausgabe bekannt gegeben. Diese soll vom 15. bis 17. März stattfinden. Dagegen hat die Moda made in Italy noch keinen Termin kommuniziert. Es seien noch einige Abstimmungen erforderlich, hieß es seitens der Organisatoren.