„Die Messe wächst. Jede Ausgabe legt zu“, fasste Paulo Borghini die Situation im Rahmen einer vom Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS/L) organisierten Veranstaltung auf der Micam zusammen. Auf der 94. Ausgabe der Messe zeigen laut Borghini mehr als 1.000 Brands, darunter 46% internationale Unternehmen, ihre Kollektionen. „Mit diesen Zahlen ist die Micam die wichtigste internationale Schuhmesse und auch die größte post-pandemische Messe im Modebereich“, betonte Borghini. Dabei vereine die Micam verschiedene wichtige Elemente unter ihrem Dach. Zum Einen ermögliche Sie der Branche, Business zu betreiben: „Alle Unternehmen, die hier sind, investieren in die Micam, um Einkäufer aus der ganzen Welt zu treffen und ihr Business zu entwickeln. Das ist das Wichtigste“, so Borghini.
Hinzu komme das Thema Innovation. Man habe viel in dieses Segment investiert, vor allem in neue Kollektionen, aber auch in spezielle Präsentationen wie die Emerging Designers, die bereits zum fünften Mal in einer extra ausgewiesenen Zone ihre Kreationen zeigen. „Es ist eine Demonstration der Micam in Richtung neuer Kollektionen und jüngerer Generationen“, so der Messe-Chef. Innovation bedeute darüber hinaus auch Innovation auf inhaltlicher Seite. Dafür habe man die Micam x-Area ins Leben gerufen, wo es Seminare und Trendberichte zu Mode-Tendenzen, Materialien und Nachhaltigkeit gebe. Im übrigen sei das Thema Nachhaltigkeit für die aktuelle Micam zentral, so Borghini. Im Micam Sustainability Lab erhalten interessierte Unternehmen bei der Umsetzung nachhaltiger Anforderungen und bei der Nutzung von Zertifizierungen.