Um doppelte Aktivitäten zu vermeiden, Expertise zu bündeln und Synergien zu heben, hat die MK-Gruppe unter Federführung des Darmstädter Gruppenmitglieds Dielmann ein neues Onlineprojekt realisiert. Über eine Web App, die von der Internetagentur Neosmart aus Darmstadt programmiert wurde, sollen die MK-Händler künftig Muster anlegen und Sammelbestellungen für Produkte der Eigenmarken durchführen können.
Im Fokus der Aktivitäten stehen laut MK-Kreis die Weiterentwicklung der Eigenmarken, die Harmonisierung der Kollektionen über Unternehmensgrenzen hinweg und Synergien bei der Lieferterminkontrolle.
Mittels eines webbasierten Login können MK-Einkäufer in Zukunft sowohl via Desktop-Browser als auch über eine iPad App auf die Benutzeroberfläche des neuen Online-Orderwerkzeugs zugreifen. Dort werden die Kerninformationen jedes MK-Eigenmarkenartikels gebündelt dargestellt. Die Nutzer können entweder neue Artikel anlegen oder über bereits eingepflegte Datensätze die bislang platzierten Vorbestellungen anderer MK-Einkäufer einsehen und mitdisponieren.
Neu angelegte Artikel werden für alle Nutzer mit einer Mindestordermenge kenntlich gemacht. Sobald diese überschritten ist, wird der Auftrag automatisch bei der entsprechenden Produktionsstätte platziert und für einen vordefinierten Zeitraum als nachorderfähig gekennzeichnet. Alle Neuartikel, Änderungen und Auftragsplatzierungen sind für die Nutzer des Tools in Echtzeit sichtbar.
Pilotphase läuft
In einer Pilotphase wird das Programm seit Juli zunächst als Beta-Version getestet. Der breite Einsatz ist für 2016 vorgesehen. Dann können laut MK-Kreis beliebig viele Hersteller eingebunden werden.
Mit dem Ordertool werden die Einkäufer der MK-Verbundshändler Dielmann, Dismer, Hammerschmidt, Landgraf, Mengin, Schuhbode, Schuhkay, Toll, Werdich und Jenny arbeiten, die für die Eigenmarken Bionic, Carrera Panamericana, Fernando Strappa, Helén Billkrantz, Lille Smuk, Manager, Sommerkind sowie van der Laan verantwortlich sind. Auch für die geplante Entwicklung neuer Eigenmarkenkonzepte soll das Tool künftig zum Einsatz kommen.
Die strategische Planung und Projektkonzeption des Ordertools liegt in Händen der Agentur Foob.