Um sich diesem Umfeld anzupassen, optimiert Muecke seine Strukturen. Eine konsequente Warensteuerung soll es ermöglichen, Bestände stabil zu halten und gleichzeitig flexibler auf Nachfrageschwankungen zu reagieren. Parallel dazu wurde die Kostenstruktur systematisch angepasst – insbesondere durch effizientere Personaleinsatzplanung in den Stores und organisatorische Straffungen in den Verwaltungsbereichen. Diese Maßnahmen bilden die Grundlage für eine nachhaltige Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, deren volle Wirkung sich im Laufe des Jahres 2026 entfalten soll. Die Weiterentwicklung der Corporate Identity, ein modernisiertes Logo sowie die strategische Neuausrichtung des Kundenbindungsprogramms Muecke Friends verfolgen das Ziel, das Einkaufserlebnis durch konsequente Nutzung von Kundendaten zu verbessern. Das stärke die Kundenbindung, erhöhe die Relevanz der Angebote und schaffe die Grundlage für nachhaltiges Umsatzwachstum.
Außerdem sollen die stationären Formate konsequent weiterentwickelt werden: Projekte wie der Ausbau in Rödental und die Modernisierung der Flächen dienen dazu, die Qualität des Filialnetzes nachhaltig zu sichern und die Marktpräsenz zu stärken. „Wir sind überzeugt, dass der stationäre Handel weiterhin eine zentrale Rolle spielt – allerdings nur dann, wenn er konsequent auf Effizienz, Erlebnis und Relevanz für den Kunden ausgerichtet ist. Genau daran arbeiten wir mit hoher Priorität“, so Schmuck.
Für 2026 erwartet die Geschäftsführung eine moderate Umsatzsteigerung. Gleichzeitig liegt der Fokus auf einer Verbesserung der Rohertragsquote sowie einer Erholung des operativen Ergebnisses. „Unser Ziel ist es, Muecke strukturell so aufzustellen, dass wir auch in einem höchst volatilen Marktumfeld nachhaltig profitabel wachsen können. Die eingeleiteten Maßnahmen zahlen genau auf diese langfristige Stabilität und Zukunftsfähigkeit ein“, betont Felix Schmuck.