Dieter Bode stieg 1959 in vierter Generation in das Handelsunternehmen mit Sitz in Wentorf bei Hamburg ein. Er trieb ab den 1970er-Jahren die Expansion und Diversifizierung voran und etablierte Schuh Bode als regionalen Filialisten, eröffnete zwei Quick Schuh-Geschäfte und eine Schuh Bode-Filiale in Geesthacht. Weitere Geschäfte folgten 1980 in Lüneburg, 1990 in Lübeck und 1996 in Schwerin.
Doch er war nie nur auf den Vorteil seines Unternehmens bedacht. Nachdem sich sein Großvater Wilhelm Bode an der Gründung der Verbundgruppe Nord-West-Ring beteiligt hatte, war es für ihn stets selbstverständlich, dass Kooperation allen mehr bringt. Auch in der MK-Gruppe und in der engen Kooperation mit der Schuhhändler-Familie Kay engagierte er sich für den Zusammenhalt unter den Händlern. Diese Überzeugung gab er auch seinem Sohn und heutigen Geschäftsführer Christian Bode, seit acht Jahren Teil des Aufsichtsrats der ANWR Group, mit.
Im Jahr 2000, als Dieter Bode den Rückzug aus dem operativen Geschäft begann, verkaufte Schuh Bode an insgesamt zehn Standorten rund 250.000 Paar Schuhe und setzte 20 Mio. D-Mark um. Er wollte sich aus dem täglichen Stress zurückziehen und die Verantwortung zum richtigen Zeitpunkt weitergeben. Er hörte jedoch nie auf, der Familie beratend und begleitend im Hintergrund zur Seite zu stehen. Bis zuletzt kümmerte er sich beinahe täglich im Geschäft und Home Office um die Buchführung und das Zentrallager.