Zum Start konzentriert sich die Marke besonders auf Nordeuropa. Deutschland, Dänemark und die Niederlande gehören zu den Kernmärkten. Auch die übrigen DACH-Länder, Skandinavien und perspektivisch Frankreich seien wichtige Regionen. Vertrieben werden soll die Kollektion über die bestehenden Name-It-Kanäle, Onlineplattformen und Wholesale-Partner. Hinzukommen sollen gezielt Schuhfachhändler, Filialisten und spezialisierte Onlineanbieter.
Dabei gibt sich Vinther zurückhaltend: „Nur weil Name It bei Kinderbekleidung bekannt ist, sind wir im Schuhmarkt noch keine etablierte Größe.“ Das Vertrauen des Fachhandels müsse man erst über das Produkt gewinnen. Für Textilhändler, die bislang nur wenig Erfahrung mit Kinderschuhen haben, erwägt Name It Produktschulungen. Der spezialisierte Schuhfachhandel hingegen verfüge bereits über fundiertes Fachwissen in Sachen Schuhe und Passform. „Da sind wir nicht diejenigen, die Fachwissen vermitteln sollten.“
Die ersten Reaktionen aus dem Handel seien bisher durchweg positiv ausgefallen. Bei einer Veranstaltung im Juni, zu der mehr als 100 bestehende Kunden eingeladen waren, feierte Name It 40-jähriges Bestehen und präsentierte einen ersten Einblick in die Kollektion. Langfristig soll Footwear deutlich mehr sein als eine ergänzende Kategorie. „Das ist kein Neben- oder Hobbyprojekt“, betont Vinther. Für den Aufbau einer eigenständigen Schuhdivision wolle man sich Zeit nehmen. Für die kommenden Jahre strebt die Marke kontinuierliches Wachstum, ein neues Kundenportfolio im Schuhhandel und einen Umsatz im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich an. „Das sind einige unserer Hoffnungen. Wir haben jedoch keinen starren Fünfjahresplan, an dessen Erreichen wir Erfolg oder Misserfolg messen. Wir bauen dieses Geschäft langfristig auf – so, wie wir seit 40 Jahren im Bereich Kinderbekleidung tätig sind.“