Kurz vor dem Start in die neue Orderrunde ist Nils Meyer durchaus aufgeregt. Er sei „Realist mit Hang zum Optimisten“, sagt er. Für die neue Saison sei alles offen. Das Feedback, dass er bereits erhalten habe, sei aber sehr positiv gewesen. „Die Notwendigkeit und Bereitschaft auch neue, andere Produkte zu testen, war groß – vielleicht so groß, wie seit Jahren nicht mehr – nach dem Motto ’in der Krise liegt die Chance‘. Wir sehen unser neues Projekt als Neustart und wollen damit organisch wachsen“, erklärt der Schuhexperte. Kurzfristig sei ein 50:50-Anteil von Kinder- und Erwachsenenschuhen erreichbar. Erste Adressen für Vado sollen die Fachhändler sein, die auch die Kinderschuhe der Marke erfolgreich verkaufen. Meyer ist bewusst, dass das Zeitfenster für Kinderschuhe sehr klar begrenzt ist. „Mit zehn, zwölf Jahren wollen die Kids keine klassischen Kinderschuhe mehr, dann wird nach Sportmarken gesucht.Ab einem gewissen Alter hätten wir sie dann gern zurück“, sagt er mit Blick auf die Erwachsenenschuhe. Menschen, die im täglichen Leben Wert auf unkomplizierte, bequeme und zeitgeistige Schuhe setzen, sollen Vado für sich entdecken. Und sie den ganzen Tag tragen können, betont Nils Meyer: „Wir bei Vado würden uns freuen, wenn unsere Produkte auch zum Einkaufen getragen werden.“