Im Online-Handel nutzen 46 % der Befragten soziale Medien als wichtigste Inspirationsquelle für neue Trends. Im stationären Handel sind es 26 %; hier spielen Branchennews und Veranstaltungen mit 32 % eine größere Rolle. Entsprechend berichten 41 % der Online-Händler von positiven Effekten durch Trendadaptionen, im stationären Handel sind es 29 %. Negative finanzielle Auswirkungen werden vergleichsweise selten genannt (8 % online, 6 Prozent %).
Branchenübergreifend gaben 79 % der befragten kleinen und mittleren Unternehmen an, im vergangenen Jahr mindestens einen Trend umgesetzt zu haben. 37 % dieser Betriebe verzeichneten einen positiven Effekt, 12 % stuften den Einfluss als signifikant für ihren Umsatz ein. Rund 19 % verzichteten vollständig auf die Übernahme von Social-Media-Trends. Gleichzeitig äußerten 26 % Unsicherheit bei der Bewertung der Relevanz von Trends, weitere 6 % sahen Schwierigkeiten darin, passende Entwicklungen für das eigene Unternehmen zu identifizieren.
Besonders im Gastgewerbe und im Einzelhandel spielen Trends eine Rolle. Im Einzelhandel berichten 34 % von positiven Auswirkungen. Gleichzeitig verzeichneten 9 % der Einzelhändler negative Auswirkungen. Als Risiken werden unter anderem finanzielle Verluste (19 % branchenübergreifend) sowie der Zeitaufwand für kurzlebige Entwicklungen (18 %) genannt.
Die Umfrage verdeutlicht, dass Trends für viele Kleinunternehmen zusätzliche Umsatzimpulse bieten können. Der wirtschaftliche Nutzen hänge jedoch maßgeblich von der Passung zum Geschäftsmodell und von einer sorgfältigen Abwägung der damit verbundenen Risiken ab.