Die Outdoor 2025 (vorher zumeist als Outdoor by Ispo bezeichnet) sollte mit einem Relaunch und neuen Konzept die Anzahl der Aussteller und Besucher erhöhen. Mit 20% mehr Ausstellern und Besuchern sollten die Messepreise um 20% gesenkt werden können. Da diese Ziele nicht erreicht worden, haben sich die veranstaltenden EOG (European Outdoor Group) und Ispo dazu entschieden, sie stattdessen dieses Jahr abzusagen. EOG-Director Christian Schneidermeier dazu: „Trotz intensivster Bemühungen, von neuem Messekonzept über intensive Gespräche und Appelle, haben wir aktuell einen Anmeldestand, der darauf hinausläuft, die gesteckten Ziele für die Outdoor 2025 nicht zu erreichen. Wenn wir diese Ziele nicht erreichen können, sehe ich größere Chancen als Risiken, die Messe dieses Jahr nicht stattfinden zu lassen. Gleichzeitig wird die strategische Partnerschaft mit der Messe München für die Zukunft ausgebaut.“ Die Absage soll nur eine Pause sein. Daher wurde die strategische Zusammenarbeit zwischen EOG und Messe München bis 2028 verlängert und eine Rückkehr der Outdoor 2026 angekündigt, wie Schneidermeier erklärt: „Wir werden das Jahr 2025 nutzen, um in Ruhe die notwendigen Analysen durchzuführen und erforderliche Maßnahmen abzuleiten, um im Jahr 2026 wieder richtig durchstarten zu können – mit neuen Namen im Vorstand, frischen Ideen und überzeugenden Formaten, die den Branchenteilnehmerinnen und -teilnehmern einen echten Mehrwert bieten.“
Die Outdoor-Branche habe immer wieder betont, dass sie eine globale Plattform für Networking und Informationsaustausch benötigen würde, betonen die Messeveranstalter. Dafür soll es dieses Jahr weiterhin zwei Termine geben: Vom 2. bis 4. Dezember findet die Ispo Munich 2025 statt, während des ursprünglichen Outdoor-Termins vom 19. bis 21. Mai soll es eine Sustainability Conference geben.
Eine Woche vor der Absage sendete die EOG bereits einen Appell an die Industrie, sich zur neuen Outdoor zu committen. Es habe zu dem Zeitpunkt zwar mehr Anmeldungen gegeben als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr, aber nicht genug, um das neue Konzept zu tragen.