Die Rohertragsmarge legte mit einem Plus von 4,6% überproportional zu. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, wurden drei Filialen im Zuge der Übernahme geschlossen. Die Kosten seien dank einem effizienten Sparkurs um 3,7% gesenkt werden und das EBITDA habe man signifikant verbessern können.
Die neue strategische Ausrichtung, Ausbau der Accessoires, Lederwaren und Damenbekleidung, führte laut Pasito-Fricker bereits im zweiten Quartal zu positiven Kundenreaktionen und steigenden Umsätzen. Der gesamte Nichtschuhbereich legte um 4% zu. Die Umsätze im Kerngeschäft Schuhe konnten im Segment Damen um 3,8% gesteigert werden. Die Herrenschuhumsätze verzeichneten, infolge einer geplanten Reduktion der Anzahl der Verkaufspunkte, einen Rückgang um 3,5%.
Mit dem Beginn der Herbstsaison Anfang September soll die neue Ausrichtung in der Kommunikation sowie in der Angebotsgestaltung weiter sicht- und erlebbar gemacht werden. Die Abstimmung der verschiedenen Sortimentsteile bestehend aus Accessoires, Handtaschen, Bekleidung und Schuhen werde weiter optimiert und mit gezielten Highlights ergänzt. Schwerpunkt der Maßnahmen im Herbst soll die Akzentuierung der Marke Pasito als trendiger Fashion-Brand für Lederwaren und Accessoires sein. „Wir sind mit der Entwicklung sehr zufrieden und freuen uns auf die Umsetzung der nächsten Maßnahmenschwerpunkte im Herbst“, sagt Werner Aerni, langjähriger CEO der Pasito-Fricker AG.