Die Peter Kaiser Schuhfabrik GmbH will auch in diesem Jahr ihren 2013 eingeleiteten Modernisierungsprozess fortsetzen. Insgesamt sollen zusammen mit Investitionen in den Maschinenpark mittlere sechsstellige Beträge in das Werk in Pirmasens fließen. Die Stepperei soll vom Stammsitz in das Werk in Portugal verlagert werden. Mit der Fortsetzung der Modernisierung soll ein moderner und effizienter Fertigungslauf realisiert und zudem der dauerhafte Erhalt der verbleibenden Arbeitsplätze am Standort gesichert werden, teilt Peter Kaiser mit. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen am Stammsitz Gebäudeteile für die Verwaltung grundsaniert. Nun soll die bislang auf drei Etagen verteilte Produktion im Werk vollständig ebenerdig und produktionseffizient in den vorhandenen Gebäuden eingerichtet werden.
Zugleich soll auch die Organisation der Produktionsstandorte neu aufgestellt werden. Lohnintensive Tätigkeiten wie die Stepperei will der Hersteller von Pirmasens in das eigene Werk nach Portugal verlegen, um Lohnkosten zu senken und die Produktion in wirtschaftlich vertretbarem Rahmen sicher zu stellen. In Pirmasens will man sich indes auf “hochwertige Arbeitsschritte” konzentrieren; dies sei die einzige Möglichkeit, die Produktion in Deutschland zu erhalten, heißt es bei Peter Kaiser. Ob und wie viele Arbeitsplätze in Pirmasens von dieser Neuorganisation betroffen sind, wurde auf STEPTECHNIK-Anfrage nicht mitgeteilt.
Dem Vernehmen nach laufen derzeit Verhandlungen mit dem Betriebsrat. Mit diesen nun angekündigten Schritten soll die Modernisierung des Standortes in Pirmasens abgeschlossen werden. Geschäftsführer Dr. Marcus Ewig sieht das Unternehmen mit den nun eingeleiteten Maßnahmen auf einem guten Weg. So sei eine Umsatzsteigerung erkennbar und auch die Verbesserung des Ergebnisses im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013. “Die moderne Produktion wird als weiterer Baustein eine exzellente Produktqualität bei hoher Effizienz sicherstellen”, so Dr. Marcus Ewig.