Die Branchenvertreter haben einen ’runden Tisch‘ ins Leben gerufen, zeigen regelmäßig Präsenz auf Jobbörsen für Jugendliche und haben mit ’stepupshoes‘ auf Facebook eine Seite an den Start gebracht. So entstehen erste Kontakte zwischen Schuhunternehmen und interessierten Abgangsschülern. Wer deutliches Interesse an einem Job in der Schuhbranche zeigt, der wird persönlich zu einem Termin ins ISC eingeladen. Beide Seiten haben so in einem modernen Arbeitsumfeld und im lockeren Umgang, Gelegenheit sich kennenzulernen.
„Viele junge Menschen wissen nicht, was sie in der Schuhbranche erwartet, und sind am Ende des Tages positiv überrascht, welche Perspektiven sich für sie bieten“, sagt Kai Rickhoff vom Schuhproduzenten Caprice. Zusammen mit seinen Mitstreitern von Kennel und Schmenger, Peter Kaiser und Vertretern des ISC und der Schuhfachschule nimmt er sich an einem Freitag viel Zeit bis in die Abendstunden, um die jungen Menschen für die Branche zu interessieren.
„Immerhin arbeiten in der Region ca. 1.200 Menschen rund um den Schuh“, weist Markus Weissenegger, Leiter Personal- und Ausbildungswesen bei Kennel und Schmenger, auf die Bedeutung der Branche hin. Die Zahl der Bewerbungen sei durch die vereinten Aktivitäten in den letzten Jahren gestiegen. Wobei man gerne noch mehr qualifiziertere Bewerber unter den Anwärtern hätte. „Mit diesem Praxisnachmittag geben wir den Schülern einen ersten Einblick in die Arbeit und schauen uns auch nach Talenten im Umgang mit Leder um. Ganz wichtig ist auch die Imageaufwertung für die Schuhbranche, die wir mit solchen regelmäßigen Aktionen erreichen“, fasst Markus Weissenegger zusammen.