In der Studie Branchenfokus Schuhe 2023 haben das Institut IFH Köln und die BBE Handelsberatung gemessen, dass in der Schuhbranche vergangenes Jahr bei einem Umsatzvolumen von 9,2 Mrd. Euro ein Plus in Höhe von 10,3% erzielt wurde. Dem gegenüber steht jedoch ein Minus von rund 15% im Pandemiejahr 2020. Vor der Pandemie lag das Umsatzvolumen bei 9,9 Mrd. Euro.
2023 soll der Umsatz weiter wachsen, das Wachstum soll jedoch nicht mehr so stark ausfallen wie 2022. Das liegt daran, dass Nachholeffekte wie die steigende Zahl an Anlässen, für die Schuhe gebraucht werden, abflachen. Für 2023 wird daher immer noch kein Vor-Pandemie-Wert erwartet. Erst 2025 sollen die 9,9 Mrd. Euro wieder erreicht werden.
Auf Warengruppen verteilt machen die Segmente der Damenschuhe und sonstigen Schuhe mit je rund 30% den Großteil des Umsatzes aus. Sportschuhe machen 25,1% aus. Das lasse der Studie zufolge den Athleisure-Trend erkennen: Sportschuhe werden immer mehr als Alltagsschuhe getragen und Sportschuhe sind das einzige Segment, das von 2016 bis 2022 jährlich wachsen konnte. Den kleinsten Anteil am Umsatz haben Herrenschuhe mit 12,5%.