Aus den Ergebnissen für das erste Quartal geht hervor, dass in der Region EMEA die Umsätze währungsbereinigt um 0,3% auf € 337 Millionen angestiegen sind. Die anhaltend starke Entwicklung der Umsätze in Russland, der Türkei und in England hat niedrigere Großhandelsumsätze in Skandinavien und Frankreich im ersten Quartal 2014 ausgeglichen.
Die Region Amerika verzeichnete einen Rückgang der Umsätze um währungsbereinigt 0,5% auf € 235 Millionen. Während sich die Umsätze in Nordamerika leicht erhöht haben, verzeichnete Lateinamerika eine unterschiedliche Entwicklung. Die Umsätze in Chile und Argentinien sind angestiegen, wohingegen die Umsätze in Brasilien deutlich zurückgegangen sind.
Die Umsätze in der Region Asien/Pazifik fielen währungsbereinigt um 2,1% auf € 153 Millionen. In China sind die Umsätze leicht angestiegen, jedoch haben sich die Umsätze in Ozeanien verringert. Japan verzeichnete ebenso einen Umsatzrückgang aufgrund niedrigerer Umsätze in der Kategorie Golf.
Entwicklung der Produktsegmente unterschiedlich
Puma’s Umsätze im Segment Schuhe sanken währungsbereinigt um 7,1% auf 321 Mio. Euro, da die Umsätze in der Kategorie Motorsport in den gesättigten Märkten weiter zurückgegangen sind, erklärt das Unternehmen. Die Kategorie Teamsport konnte jedoch im ersten Quartal 2014 aufgrund der weltweit erfolgreichen Einführung des neuen Evo Power Fußballschuhs gestärkt werden.
Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft im Juni dieses Jahres hat auch die Einführung der Fußballtrikots für die acht von Puma ausgestatteten Mannschaften – darunter Italien, Chile und Ghana – dazu beigetragen, dass die Umsätze im Segment Textilien währungsbereinigt um 3,0% auf € 246 Millionen angestiegen sin, heißt es von Puma.
Im Segment Accessoires verbesserten sich die Umsätze im ersten Quartal dank der anhaltend starken Nachfrage nach Puma-Socken und Bodywear währungsbereinigt um 9,5% auf 159 Mio. Euro.
Operatives Ergebnis (EBIT) rückläufig
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) reduzierte sich in den ersten drei Monaten 2014 von 79 Mio. Euro auf 59 Mio. Euro. Dadurch sank die operative Marge von 10,1% auf 8,1%.
Konzernergebnis sinkt
Das Konzernergebnis verringerte sich um 29,2% von 50 Mio. Euro auf 36 Mio. Euro.
Für das weitere Geschäftsjahr geht der Sportartikelhersteller von stabilen Währungskursen aus. Auf dieser Basis erwartet Puma einen Umsatz auf Vorjahresniveau, einen leichten Anstieg der Rohertragsmarge, eine Erhöhung der operativen Aufwendungen aufgrund von Marketinginvestitionen sowie eine operative Marge von rund 5% beziehungsweise ein Konzernergebnis mit einer Umsatzrendite von rund 3%.