Trotz der im Rahmen des Kostensenkungsprogramms erzielten Kosteneinsparungen hat sich das operative Ergebnis in den ersten drei Monaten von 102 Mio. auf 79 Mio. Euro verringert. „Belastende Faktoren waren vor allem das anhaltend schwache Konsumumfeld in der Eurozone und die Umsatzentwicklung in Asien, die hauptsächlich durch einen ungewöhnlich langen Winter beeinträchtigt wurde“, heißt es in dem Bericht des deutschen Konzerns.
Der Umsatz im Segment Schuhe sank währungsbereinigt um 7,8% auf 373 Mio. Euro. Die Entwicklung war teilweise bedingt durch die Kategorie Teamsport, in der aufgrund fehlender sportlicher Großereignisse in diesem Jahr die Verkäufe rückläufig waren. Zudem litt Pumas Training- & Fitness-Kategorie unter der gedämpften Nachfrage nach Toning-Produkten. Im Bereich Lifestyle sei jedoch die neue Schuhkollektion an Suede- und Archive Lite-Modellen im Markt sehr gut angenommen worden.
Die Einzelhandelsumsätze von Puma stiegen währungsbereinigt um 13,9% auf 135 Mio. Euro, was einem Anteil am Gesamtumsatz von 17,3% entspricht. Dieser Umsatzanstieg ergab sich nach Unternehmensangaben vor allem durch hervorragende Erlöse in E-Commerce-Geschäft, insbesondere in Nordamerika. Im Zuge des Transformationsprogramms hat Puma im 1. Quartal 45 unrentable Einzelhandelsgeschäfte geschlossen.
Die Rohertragsmarge reduzierte sich von 51,2% auf 49,1% im Vergleich zum Vorjahr. Verantwortlich für diesen Rückgang war unter anderem ein starker Fokus auf die Vorratsbestände, insbesondere im Bereich Schuhe, im Zusammenspiel mit höheren Beschaffungskosten. In der Folge sank die Rohertragsmarge bei Schuhen von 49,5% auf 46,1%.