Für Schneider lag es daran, dass man „wohl früher und besser als andere verstanden (habe), welche Chancen der Online-Handel bietet“. Dazu beigetragen hätten neben den originellen TV-Werbespots und das Logistik-Konzept aber vor allem die Tatsache, „dass man sich immer kompromisslos an den Kundenwünschen orientierte habe“.
Aus der NZZ geht hervor, dass der Internetriese mehr als 1.000 Mitarbeiter zählt, 150.000 Artikel anbietet, in 14 Ländern aktiv ist, 15 Mio. Kunden besitzt und mehr als 1. Mrd. Euro Umsatz erzielt. Ferner wird berichtet, dass man längst nicht mehr nur Schuhwerk im Internet vertreibt; gut die Hälfte des Umsatzes werde mit Mode und Lifestyle-Artikeln umgesetzt. In den Kernmärkten Deutschland, Österreich und Schweiz sei das Unternehmen profitabel. Insgesamt gesehen schreibe man aber noch Verluste.
„Börsengang nicht ausgeschlossen“
Über einen Börsengang des 2008 gegründeten Unternehmens wurde in der Vergangenheit immer viel spekuliert und die Fantasien vieler potenzieller Anleger wurden beflügelt. Doch die Spekulation dürfte nach den Worten von David Schneider bald vorüber sein. Denn ein künftiger Börsengang werde mittelfristig nicht ausgeschlossen, aber bis dahin wolle man sich auf die Weiterentwicklung des Unternehmens konzentrieren.
Das Gespräch mit Zalando-Gründer David Schneider können Sie in der NZZ unter dem Titel „Schuhverkäufer der neuen Art“ nachlesen!